16 Spieler unter 25 Jahren: Costa Rica-Trainer Watson fordert Sturm & Drang!
- Interims-Coach kennt Österreichs Nationalteam kaum
- WM-Veteranen wie Wanchope traten enttäuscht ab
·"Nach 3 Niederlagen hilft uns nur ein Sieg!"
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2007 Geschichte. 2008 wartet u.a. Deutschland
Costa Rica geht mit einer jungen Mannschaft in das Fußball-Turnier in der Schweiz, wo Österreich heute in Genf als erster Gegner wartet. Vom Team, das bei der WM nach drei Gruppen-Niederlagen Abschied nehmen musste, sind von Interimscoach Carlos Watson (Vorgänger Alexandre Guimaraes hatte im Juli nach dem Misserfolg in Deutschland das Handtuch geworfen) gerade einmal sechs Spieler in den Kader berufen worden. 16 Kicker sind unter 25 Jahre alt, es gibt gleich fünf Debütanten.
Einige der WM-Akteure, darunter Paulo Wanchope und Ronald Gomez, haben nach dem enttäuschenden WM-Abschneiden ihre Teamkarrieren beendet. Nicht mit von der Partie in der Schweiz sind verletzungsbedingt Brescia-Verteidiger Gilberto Martínez sowie die Stürmer Winston Parks und Erick Scott.
Interimscoach fordert Tempo!
Watson verlangt von seiner Mannschaft gegenüber der jüngeren Vergangenheit vor allem mehr Bewegung: "Die Spieler wissen, dass sie mit mehr Tempo spielen, bei der Ballannahme und beim Abspiel schneller agieren müssen." Außerdem will der laut den Medienberichten nur für die Spiele in der Schweiz zum Teamchef ernannte Watson seinen Mannen eine durchdachte Spielweise einimpfen. Eine solche sei bei Begegnungen mit europäischen Teams unabdingbar.
Während er über die Schweiz sehr gut Bescheid wisse, kenne er das ÖFB-Team kaum, gab der Trainer der Mittelamerikaner noch vor der Abreise der Mannschaft zu. Er werde sich aber ein Video vom Spiel gegen Ungarn ansehen, kündigte der Trainer an.
Hinsichtlich der Bedeutung des Turniers denkt er bereits an den Aufbau einer schlagkräftigen Truppe für die kommende WM und sprach sich in diesem Zusammenhang für eine kontinuierliche Entwicklung aus. "Wichtig ist, dass die Spieler ihre Konzentrationsfähigkeit entwickeln, dass sie Intensität zeigen, dass sie mentalen Rückhalt und Selbstvertrauen in den 90 Minuten des Wettkampfs spüren", forderte der Coach.
(apa/red)










