Nach Hellenen-Sensation: Auch Spanien trifft Korb Richtung Basketball-WM-Finale
- Griechen-Riese Schortsianitis räumte unter Korb auf
- Argentinier gegen Spanier anfangs klar überlegen
Das Finale der Basketball-WM in Japan lautet etwas überraschend Griechenland gegen Spanien. Zunächst besiegten die Griechen den Topfavoriten USA mit 101:95, im zweiten Halbfinale behielten dann die Spanier gegen Olympiasieger Argentinien hauchdünn mit 75:74 die Oberhand. Das Endspiel findet am Sonntag um 12.30 Uhr MESZ statt.
Der Sieg von Europameister Griechenland gegen die USA war eine Riesensensation. Das mit NBA-Stars gespickte Team der USA musste sich in einem hochdramatischen Spiel letztlich mit 95:101 geschlagen geben, zur Pause hatten die Hellenen mit 45:41 geführt.
Ausschlaggebend für den Erfolg der Griechen war eine überaus geschlossene Mannschaftsleistung. Neben den bekannten Defensivqualitäten zeigten die Griechen diesmal auch großartige Spielzüge in der Offensive.
Nach einem schwachen ersten Viertel kam der Europameister immer besser ins Spiel und lag bis knapp vor Schluss voran. Gegen Ende wurde es zwar nach einigen "Dreiern" der USA spannend, doch die Griechen spielten den Sieg routiniert nach Hause.
Argentinier anfangs überlegen
Auch im zweiten Halbfinale unterlag die Mannschaft, die den besseren Start verzeichnete. Argentinien zog zunächst auf 7:0 voran und hielt anfangs eine deutliche Führung, doch schon zur Halbzeit lagen die Iberer mit 40:38 voran. Dramatisch verlief die Schlussphase: Zunächst konnten die "Gauchos" einen 72:74-Rückstand mittels zwei Freiwürfen ausgleichen, ehe Griechenland einen von zwei Freiwürfen zum 75:74 verwertete. Der letzte Wurf der Olympiasieger prallte knapp vor der Sirene vom Ring zurück, womit der Finaleinzug und damit auch der erste WM-Medaillengewinn Spaniens Gewissheit war.
(APA)
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