Die "Löwen" beißen wieder: Schachner
mit Traumstart von 1860 München zufrieden
- Unerfahren: Coach warnt vor allzu großer Euphorie
- Ungewöhnlich: DSF-Reporter kommentiert per Handy
Nach zwei Siegen und einem Remis geht der deutsche Zweitligist 1860 München als Tabellendritter hoch zufrieden in die dreiwöchige Spielpause. Doch der steirische Cheftrainer Walter Schachner trat nach dem 2:0-Auswärtssieg am Montag im oberbayerischen Derby gegen Wacker Burghausen auf die Euphoriebremse: "Wir haben einen jungen Kader und der junge Kader wird Rückschläge bekommen, die man verkraften muss."
Auch vor einem Jahr waren die "Löwen" - damals noch unter der Regie von Coach Reiner Maurer - mit sieben Punkten aus drei Spielen gestartet. Später ging es in einer turbulenten Saison nicht nur sportlich abwärts, lange mussten die finanziell angeschlagenen "Löwen" auch um die Lizenz bangen. In diesem Jahr ist vieles anders. Finanziell ist der Klub geordneter, sportlich wurde der große Umbruch vollzogen.
Schachner und Manager Stefan Reuter beförderten viele junge talentierte Spieler in den Profi- Kader - und die Youngsters zahlten das in sie gesetzte Vertrauen bisher mit ansprechenden Leistungen zurück. "Ich freue mich, dass es so läuft. Aber jetzt müssen wir alles dafür tun, dass es auch weiter so gut läuft", so der 22-jährige Spielmacher Daniel Baier.
Die TV-Übertragung aus Burghausen war durch einen Stromausfall für rund 30 Minuten unterbrochen. Via DSF und dem Pay TV-Anbieter Arena sahen die Zuschauer ab der 51. Minute nur ein Standbild. DSF-Reporter Uwe Morawe reagierte schnell und kommentierte das Spiel vorübergehend mit einem Handy im Radioformat. In der Schlussphase, als 1860-Profi Vucicevic (81.) das zweite Tor erzielte, konnten beide TV-Sender wieder Bilder zeigen.
(apa/red)
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