Abschied von der Mundhygiene: EU erwägt angeblich Verbot von Zahnpasta im Flugzeug
- Größe des Handgepäcks soll weiter reduziert werden
- Bestätigung durch Kommission aber noch ausständig
·Zweifel am Terror-
Szenario von London
Experte: Bombenbau an Bord hätte nie funktioniert
·Fünfter Verdächtiger im Libanon verhaftet
Bombenanschläge auf deutsche Züge vereitelt
·Terror: Prokop gegen
"Panikreaktionen"
Ministerin will konkreten EU-Plan zur Flugsicherheit
·GRAFIK: Vereitelte Terroranschläge
Verheerende Pläne seit 11. September-Attentaten
Auf Flügen innerhalb der EU könnten bald Zahnpasta, Cremes und Gels im Handgepäck verboten werden. Angesichts des aufgedeckten Anschlagskomplotts von London erwägen EU-Sicherheitsexperten außerdem, die erlaubte Größe von Handgepäckstücken deutlich zu reduzieren, wie aus Kreisen in Brüssel bekannt wurde.
Die neuen Regeln würden wahrscheinlich deutlich umfangreichere Kontrollen an den Flughäfen nach sich ziehen. "Es wird ein Chaos geben, was die Wartezeiten angeht. Das Durchsuchen wird komplizierter", sagte eine mit den Plänen vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters. Die EU-Kommission lehnte eine Stellungnahme ab.
In den vergangenen Tagen waren Experten der 25 EU-Mitgliedsstaaten in Brüssel zusammengekommen, um über Konsequenzen aus den offenbar verhinderten Attentaten mit Flüssigsprengstoff auf Transatlantikflüge zu beraten. Nach Erkenntnis der britischen Ermittler wollten die Attentäter den Flüssigsprengstoff in ihrem Handgepäck in die Flugzeuge schmuggeln und dort zu einer Bombe zusammenbasteln.
Europäische Flughafenbetreiber und Fluggesellschaften warnen indessen vor überzogenen Sicherheitsvorkehrungen, weil sie finanzielle Einbußen durch strengere Handgepäckregeln fürchten. (apa/red)
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