Anstieg der Rebellen-Aktivitäten: Rund 200 Taliban bei neuer NATO-Offensive getötet
- Großoffensive in Region Pandschawaya gestartet
Bei der Großoffensive der NATO im Süden Afghanistans sind am Wochenende rund 200 Taliban-Kämpfer getötet worden, wie aus NATO-Kreisen bekannt wurde. Ziel der "Operation Medusa" ist es, die Taliban-Milizionäre aus ihren Hochburgen zu vertreiben. Zentrum der Kämpfe war der Unruhedistrikt Pandschwayi in der Provinz Kandahar, wo der harte Kern der Taliban sitzen soll.
Bei der Offensive starben 14 britische Soldaten und drei Kanadier. Die Briten kamen ums Leben, als ihr Aufklärungsflugzeug wegen eines technischen Defekts abstürzte. Die Kanadier wurden bei Kampfhandlungen getötet.
An der Offensive sind hunderte Soldaten der NATO-geführten Schutztruppe ISAF gemeinsam mit Angehörigen der afghanischen Armee beteiligt. Trotz der gut 40.000 ausländischen Soldaten in Afghanistan haben die Taliban ihre Anschläge und Angriffe deutlich verstärkt. Etwa 1.600 Menschen wurden seit Jahresbeginn getötet. (apa)
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