Für direkte Demokratie: Martin präsentiert Länderkandidaten und Grundsatzpapier
- Gegen den "Parteienfilz": Mehr Transparenz gefordert
- Keine Spenden von außen, Nein zu Türkeis EU-Beitritt
·Martins Grundsatz- erklärung in Auszügen
"Bürgerdemokratie statt Parteienherrschaft"
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Hans-Peter Martin hat seine Grundsatzerklärung sowie die Spitzenkandidaten in den Bundesländern für die Nationalratswahl präsentiert. Programm-Kernpunkte seien Transparenz, mehr direkte Demokratie, Korruptionsbekämpfung und ein Ende des "Parteienfilzes". Offen blieb, ob er nach der Wahl in Brüssel bleiben oder in den Nationalrat einziehen will. Er selbst ist Spitzenkandidat in Wien.
Seine Perspektiven seien auf das Jahr 2030 ausgerichtet, demnach habe er auch eine junge Riege an Spitzenkandidaten, der Altersschnitt betrage 40 Jahre, sagte der EU-Parlamentarier. Wahlkampfauftakt der "Bürgerliste Martin - für Demokratie, Kontrolle, Gerechtigkeit" ist am 4. September in Linz, am 12. September wird Martin in Wien seine Bundesliste vorstellen.
Kernpunkt des Wahlkampfes würden "Bürgergespräche" sein, bei denen sich die Spitzenkandidaten an belebten Orten den Bürgern zum Gespräch stellen. Die Helfer würden großteils via Internet (http://www.weisse.at) gefunden.
Martin sprach sich gegen einen EU-Betritt der Türkei, für die Neutralität und eine aktive Friedenspolitik aus, ließ auch die Themen Umwelt, Gesundheit, Bildung und Kultur nicht unerwähnt und betonte, dass das oberste Leitmotiv "Die Würde des Menschen ist unantastbar" laute.
Die Riege der Spitzenkandidaten ist leicht Vorarlberg-lastig - drei der neun kommen aus dem "Ländle": Neben Martin noch der Vorarlberg-Kandidat, der Unternehmensberater Klaus Diekers (48) und der jüngste Kandidat, der 23-jährige Student Manfred Walser, der in Tirol antreten wird.
(apa)
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