Früherer Schulbeginn ohne Auswirkungen: Montag und Dienstag bleiben Nachzipf-Tage
- Nur wenige Schulen verlegen auch die Prüfungen vor
- Schulpaket II: Einheitlicher Schulbeginn am Montag
·Absturz für Wien in weltweitem Uniranking
Von Platz 85 auf 151-200.
Rektoren verteidigen sich
·Kleines Einmaleins für den Schulweg!
Sicherer Schulweg: Zeit-gerecht üben & abgehen!
Nur wenige Schulen nutzen die neue Möglichkeit, die Nachprüfungen bereits in der letzten Ferienwoche abzuhalten. Die meisten Wiederholungsprüfungen finden wie gehabt am Montag bzw. Dienstag in der ersten Schulwoche statt. Parallel dazu starttet der durch das Schulpaket II vorverlegte Unterrichtsbeginn.
Nach den Plänen von Bildungsministerin Elisabeth Gehrer (V) hätten die Wiederholungsprüfungen ab dem Schuljahr 2006/07 ursprünglich verpflichtend in der letzten Ferienwoche stattfinden sollen. Nach Protesten vor allem der Lehrer-Gewerkschaften und von Schülervertretern wurde diese Regelung aber entschärft: Über den Termin der Nachprüfungen entscheiden nun die aus Eltern, Lehrern und Schülern bestehenden Schulgemeinschaftsausschüsse (SGA) an den einzelnen Standorten mit einfacher Mehrheit.
Diese haben sich für heuer zum weitaus überwiegenden Teil gegen eine Vorverlegung ausgesprochen, wie eine APA-Recherche an den allgemeinbildenden und berufsbildenden höheren Schulen zeigt (an Pflichtschulen gibt es kaum Nachprüfungen, Anm.). Sie führen die Nachprüfungen gleichzeitig mit der Einführungsphase für die restlichen Schüler am Montag und Dienstag der ersten Schulwoche durch. Nur einzelne Standorte haben sich für den Donnerstag bzw. Freitag der letzten Schulwoche entschieden - in Wien beispielsweise das Akademische Gymnasium (AkG), das GRG Alterlaa und das GRG Fichtnergasse in Hietzing.
Am AkG haben sich etwa sowohl die Eltern- als auch die Schülervertreter für eine Vorverlegung entschieden, so Direktor Klemens Kerbler gegenüber der APA. Vorteil dieser Regelung sei, dass die Prüflinge nicht noch zusätzlichen Stress haben, wenn sie auf Grund der Wiederholungsprüfung am Montag und Dienstag die Einführungsphase in den Klassen verpassen. Von der Verwaltung her sei es ebenfalls einfacher, wenn man bereits vor dem ersten Schultag die Klassen-Zusammensetzung wisse.
In Niederösterreich verlegen unter anderem das BG und BRG St. Pölten/Josefstraße und das BG Klosterneuburg, in der Steiermark das BG Rein und das Akademische Gymnasium Graz (Nachprüfungen am Fr. und Mo.), in Salzburg das BG/BRG Zell am See sowie das Akademische Gymnasium und die Ursulinen Salzburg, in Oberösterreich das BG/BRG Ramsauerstraße Linz und in Vorarlberg das BG Bregenz, das Sacre Couer Riedenburg Bregenz sowie das BG BORG Dornbirn die Nachprüfungen vor.
Am Mittwoch geht dann für alle Schüler der "normale" Unterricht los - bereits am dritten Schultag muss nämlich der vorläufige Stundenplan stehen. (apa/red)
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