Österreicher gehen sehr gerne auf Reisen:
4 Millionen Urlaubstrips von April bis Juni
- Zahl der Inlands- und Auslandsreisen ist angestiegen
- Wichtigstes Zielland ist nach wie vor Bella Italia

·I steh in da Hitz an da Strada del Sole...
Die Österreicher fahren immer lieber nach Rimini
·Türkei kämpft gegen ihren Imageverlust
Immer mehr Touristen meiden das Urlaubsland
·Die beliebtesten Sommerurlaubsziele
Gefragt sind Spanien, Griechenland und Italien
·Tourismusländer werden immer teurer
Euro-Kaufkraftvergleich der Sommerferienländer
Die Österreicher erkunden gerne die Welt. In den Monaten April bis Juni sind sie auf 3,99 Millionen Urlaubsreisen gegangen. Das ist ein Plus von 25,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ausschlaggebend für diesen Zuwachs ist, laut Statistik Austria, aber vor allem der später Oster-Termin.
Die Zahl der Inlandsreisen stieg mit 31,1 Prozent stärker als jene der Auslandsreisen mit 21,4 Prozent. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer bei Auslandsreisen blieb mit 6,7 Tagen stabil. Wie schon im Vorjahr wurden mehr als die Hälfte aller Urlaubsreisen außerhalb der Alpenrepublik verbracht. Jene Trips mit vier oder mehr Nächtigungen führten sogar zu 73,4 Prozent in eine ausländische Destination.
Teure Kurzreisen
Am lockersten sitzt das Geld bei Kurzurlaubsreisen im Ausland, wo täglich durchschnittlich 155 Euro den Besitzer wechseln. Bei Haupturlaubsreisen im Inland sind es lediglich 66 Euro.
Wo zieht es uns hin?
Die wichtigsten Zielländer sind nach wie vor Italien (28,6 Prozent), gefolgt von Kroatien (11,3 Prozent), Deutschland (11,0 Prozent), Spanien (5,8 Prozent) und Griechenland (4,5 Prozent). Erstmals ist die Türkei nicht unter den Top 6 der beliebtesten Destinationen zu finden - mit einem Anteil von nur 3,5 Prozent liegt sie sogar hinter Frankreich (3,8 Prozent) und Ungarn (3,7 Prozent) nur auf Platz 8.
Beruflich Verreisen
Neben den Urlaubsreisen wurden im 2. Quartal 2006 rund 1,22 Mio. Dienst- bzw. Geschäftsreisen mit mindestens einer Übernachtung von Österreichern (älter als 15 Jahre) durchgeführt, wobei diese etwas mehr ins Inland (53,6 Prozent) als ins Ausland führten. Im Vergleich zur Vorjahresperiode bedeutet dies einen Zuwachs von 19,7 Prozent, wobei die Auslandsgeschäftsreisen weniger stark (9,9 Prozent), als die Inlandsgeschäftsreisen (29,7 Prozent) gestiegen sind. Anders als bei Urlaubsreisen wird bei Geschäftsreisen deutlich mehr (durchschnittlich 221 Euro pro Tag) ausgegeben. Knapp ein Drittel alles Auslandsdienstreisen führen nach Deutschland.
(APA/red)
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