Mittwoch, 23. August 2006

Anti-Korruptions-Chefermittler des Innenministeriums kandidiert auf Martins neuer Bürgerliste.

Die Freude war EU-Rebell Hans-Peter Martin am Dienstag förmlich ins Gesicht geschrieben: 8.115 Österreicher hatten bis Dienstagabend den mühevollen Amtsweg beschritten und eine Unterstützungserklärung für Martins mögliche Kandidatur bei der bevorstehenden Nationalratswahl abgegeben. 2.600 Unterstützer hätte er österreichweit benötigt.

So viele dürfte HPM jedoch bis Freitag schon alleine in Wien einsammeln.
In Vorarlberg liegt Martin bereits bei 635 Unterschriften – mehr als sechsmal so viel wie nötig. In Tirol hat er 676, in Salzburg 527, in Oberösterreich 1.428, in der Steiermark 603, selbst in Jörg Haiders Kärnten haben bereits 525 Unterstützer unterschrieben, in Niederösterreich 1.512 und im Burgenland 146, in Wien sind es bisher 2.063 Unterstützer. Bis zum Freitag könnte insgesamt sogar noch die 10.000er-Marke fallen. Somit ist vorgezeichnet, was politische Mitbewerber seit Tagen befürchtet hatten und Martin jetzt
in NEWS kundtut: „Wir treten an!“

HPMs Top-Kandidat. Doch nicht nur die massive Flut
an Unterstützungserklärungen sorgt bei HPM für Hochstimmung: Denn Martin hat für seine „Bürgerliste Dr. Martin – für Demokratie, Kontrolle und Gerechtigkeit“ einen ersten spektakulären Coup gelandet. Exklusiv in NEWS wird das Geheimnis um den Top-Kandidaten jetzt gelüftet.
Sein Name: Magister Patrik Kutschi. Sein bisheriger Job: Stellvertretender Leiter der Anti-Korruptions-Behörde im Innenministerium. Das „Büro für Interne Angelegenheiten“, für das Kutschi seit Oktober 2003 arbeitet, behandelt die spektakulärsten und politisch mitunter brisantesten Causen der Republik: vom derzeit viel diskutierten „Fall Horngacher“ über die „Sauna-Affäre“, den „Visa-Skandal“ bis hin zur „Causa Bakary“. Somit darf wohl mit Recht vermutet werden: Kutschi kennt die politisch heikelsten Causen der Republik wie kaum ein Zweiter, weiß, wie Korruption entsteht und wie man sie bekämpft.
Kutschi gilt auch international als renommierter Anti-Korruptions-Experte, wurde vom Innenministerium auch weltweit eingesetzt: In Stockholm referierte er an der Europäischen Polizeiakademie über „Menschenrechte, Ethik und Korruption“, in Bratislava leitete er Arbeitskreise zum selben Thema, in Frankfurt war er ebenso Vortragender wie an der österreichischen Sicherheitsakademie.
Er vertrat das Innenministerium in Paris bei der OECD bei Anti-Schmiergeld-Tagungen, in Toronto bei der „International Police Conference“, und selbst in Jakarta (Indonesien) kam er bei der Einrichtung einer Anti-Korruptions-Akademie zum Einsatz.

Die ganze Story lesen Sie im neuen NEWS

23.8.2006 17:53