Turrini im NEWS-Interview: Dramatiker erklärt sich für Günter Grass & Peter Handke
- "Leide mit Handke, Umgang mit Grass ein Wahnsinn"
·Neuerliche Kritik an Grass von Karasek
SS-Bekenntnis: "Moralist zu Grunde gerichtet"
·Grass-Biografie schon fast vergriffen
Nobelpreisträger gesteht Mitgliedschaft bei der SS
·Trotz Kritik: Grass steht zum Schweigen!
"Späteres Leben war von Scham gekennzeichnet"
·Günter Grass darf Nobelpreis behalten
Vergabe nach Waffen-SS- Geständnis noch gültig
·"Das ist doch keine furchtbare Sache"
Tabori nimmt in NEWS Stellung zur Causa Grass
·Günter Grass war Mitglied der Waffen-SS
Literaturnobelpreisträger gibt Beteiligung zu
Der österreichische Dramatiker Peter Turrini erklärt sich in einem Interview für die aktuelle NEWS-Ausgabe solidarisch mit seinen bedrängten Kollegen Peter Handke und Günter Grass. Turrini in NEWS: "Ich habe mit Handke gelitten. Er wird immer nur auf zwei, drei Aussagen reduziert. Kaum jemand hat sein ganzes Buch über Serbien gelesen, aber man hat sein ganzes Werk verdammt.
Auch von Grass wird jetzt verlangt, dass er sich literarisch und moralisch bei Gericht einzufinden hat. Am liebsten würde man ihm den Nobelpreis wieder wegnehmen. Das ist doch kompletter Wahnsinn. Die Deutschen haben eine spezifische Wahnsinnigkeit: Sie haben ja immer das Bedürfnis, sich Führer zu ernennen. Politische, literarische oder moralische. Wehe, sie finden dann an denen etwas, das nicht ihren Vorstellungen entspricht, dann kommt die große Enttäuschung und die Verdammnis. Davon ist die deutsche Geschichte durchsetzt. Die Österreicher sind da etwas verdrängerischer, verlogener, vergesslicher."
Die gesamte Story lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von NEWS!
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