'Hat Verbands-Strukturen kritisiert': Scharner erklärte 'Hicke' Team-Rücktritt
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In Nyon am Genfer See brachte Josef Hickersberger nochmals die Causa Paul Scharner ins Fußball-Spiel. Der ÖFB-Teamchef wies auf der Pressekonferenz Vorwürfe zurück, wonach er im Fall Roland Linz anders reagiert hätte. "Linz hat mich vor dem Ungarn-Spiel gebeten, auf ihn zu verzichten, weil er in einer wichtigen Phase gestanden war", sagte Hickersberger.
Der Stürmer war von der Austria zu Boavista gewechselt. "Er hat in seinem neuen Verein in der Vorbereitung auf sich aufmerksam machen können. Scharner hat mir hingegen seinen Rücktritt vom Nationalteam erklärt", betonte Hickersberger. Etwas anderes wäre es gewesen, wenn der Mittelfeldspieler gesagt hätte, er wolle wegen der fehlenden Form und der Konzentration auf seinen Klub Wigan eine Auszeit vom Team nehmen.
Scharner habe Strukturen kritisiert
Er, Scharner, habe ihn aber nie um eine Teampause gebeten, vielmehr schlechte Strukturen im Verband angesprochen. "Als Spieler muss man nur Leistung auf dem Platz bringen und seinen Beitrag leisten. Leistung hat mit Strukturen nichts zu tun. Wer es trotzdem tut, der ist auf schlechtem Weg", hielt Hickersberger im Trainingslager in der Westschweiz grundsätzlich fest. (apa/red)










