Favoriten geben sich keine Blöße: Nur Russin Anastasia Myskina ausgeschieden
- Federer im Schnellverfahren in die zweite Runde
- PLUS: David Nalbandian beinahe gestrauchelt
·BILDER: Spiel, Satz & Sieg bei den US Open
Schwitzende Stars und Sternchen bei der Arbeit
·US Open: Raster und Herren-Ergebnisse
Von der ersten Runde bis hin zum großen Endspiel
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Serena Williams und
Rafael Nadal die Nr.1
Nach dem völlig verregneten Dienstag stand am Mittwoch bei den US Open in New York das Tennis wieder voll im Mittelpunkt: Und diesmal kamen alle Topfavoriten durch. Lediglich die als Nummer 11 gesetzte Anastasia Myskina, die sich der unbekannten Weißrussin Viktoria Asarenka 4:6,2:6 beugen musste, verabschiedete sich. Bei den Herren wäre beinahe die Nummer 4, David Nalbandian (ARG), gestrauchelt.
Der Südamerikaner setzte sich aber gegen den Deutschen Michael Berrer nach 0:2-Satzrückstand noch mit 4:6,6:7(2),6:3,7:5,6:2 durch. Nalbandian wird es in Runde zwei nicht leichter haben, kommt es nun doch zum Zweitrunden-"Kracher" gegen den Russen Marat Safin.
In die Runde der letzten 64 eingezogen sind u.a. auch die beiden topgesetzten Spieler: Roger Federer fertigte den Taiwanesen Yeu-Tzuoo Wang in 100 Minuten und drei Sätzen ab, Amelie Mauresmo gab ebenfalls keinen Satz ab. Dabei war die diesjährige Australian-Open- und Wimbledon-Siegerin am Dienstag gegen die Deutsche Kristina Barrois beim Stand von 6:1,2:5 in eine lange Regenunterbrechung bis zum nächsten Tag gegangen. Diese tat der Französin gut, sie gewann Satz zwei noch 7:5.
Federer begann die "Mission US-Open-Hattrick" souverän, die Niederlage gegen Andy Murray in Cincinnati schien vergessen. "Für eine erste Runde bin ich mit meiner Leistung sehr zufrieden", sagte Federer, der es nun mit Tim Henman zu tun bekommt. Henman hatte sich im rein-britischen Aufeinandertreffen mit Greg Rusedski in drei Sets durchgesetzt.
Auch Federers großer Herausforderer, Rafael Nadal, hatte mit "Oldie" Mark Philippoussis (AUS) beim 6:4,6:4,6:4 wenig Mühe. "Heute habe ich mein bestes Match seit drei Wochen gespielt, besser als in Montreal und Cincinnati. Ich muss einfach aggressiv spielen, so wie auch schon in Wimbledon", erklärte der Spanier.
Als erster Spieler zog Lokalmatador und BA-CA-Trophy-Starter Andy Roddick an seinem 24. Geburtstag schon in die dritte Runde ein. Der US-Open-Sieger 2003 und Schützling von Jimmy Connors besiegte den Dänen Kristian Pless auch dank 21 Assen mit 6:3,7:6(3),6:3. Kurz vor ihm war seine "kolportierte" Freundin, die frühere Wimbledon-Siegerin Maria Scharapowa aus Russland, ebenfalls im Arthur-Ashe-Stadion ebenso mühelos weitergekommen (6:3,6:0 über die Niederländerin Michaella Krajicek).
In ihrem ersten Match bei den US Open seit 2002 setzte sich auch Martina Hingis durch. Die als Nummer 8 gesetzte Schweizerin hatte gegen die Chinesin Shuai Peng beim 4:6,6:1,6:3 etwas Schwierigkeiten. "Allein schon in New York zu sein ist grandios", meinte Hingis. "Die Energie dieser Stadt ist außergewöhnlich. Auf dem Platz war ich zu Beginn etwas nervös."
(apa/red)
