Präsident des Radsport-Weltverbandes UCI McQuaid: "Ullrich blüht lebenslange Sperre"
- Ermittlungen durch Staatsanwaltschaft Bonn
·Ullrich akzeptierte
T-Mobile Kündigung
Bonner Staatsanwalt ermittelt gegen Ullrich
·Zeitung: Ullrich hatte Kontakt mit Fuentes
Hatte bisher Verbindung mit Doping-Arzt bestritten
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Jan Ullrich muss auf Grund seiner Verwicklung in die Doping-Affäre um den spanischen Mediziner Eufemiano Fuentes mit dem Ende seiner Karriere rechnen. "Ullrich blüht eine lebenslange Sperre. So wie sie der Welt-Antidopingcode vorsieht", erklärte der Präsident des Radsport-Weltverbandes UCI, der Ire Pat McQuaid, in einem Interview mit der "Welt am Sonntag".
Auszusprechen wäre die Sperre laut McQuaid in Ullrichs Wahlheimat in erster Instanz vom Schweizer Verband, zu bestätigen im zu erwartenden Berufungsfall vom internationalen Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne. Die Staatsanwaltschaft Bonn hat zudem bereits Ermittlungen gegen Ullrich wegen des Verdachts auf Betrug zum Nachteil seines Teams T-Mobile eingeleitet, dessen Kündigung der Tour-de-France-Sieger von 1997 laut Angaben des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" bereits akzeptiert haben soll.
UCI-Präsident McQuaid bestätigte unterdessen, dass die spanischen Ermittler dem Weltverband in einem über 500 Seiten langen Bericht einen weiteren Namen genannt haben. "Wir haben das aber noch nicht vollständig prüfen können", begründete McQuaid, warum er denselben vorerst nicht preis gab. Bisher sind 58 Radprofis in den größten Skandal der Radsport-Geschichte verwickelt.
(apa/red)
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