Dopingsünder Gatlin glaubt an Comeback: Legt Einspruch gegen akzeptierte Sperre ein
- "Habe Vertrauen, meinen Namen reinigen zu können"
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·"Mindestens für vier Jahre gesperrt"
Sprint-Star Gatlin steht vor langer Doping-Sperre
Dopingsünder Justin Gatlin glaubt an sein baldiges Comeback. Während sich sein Hauptsponsor (Nike) von ihm distanziert und den Vertrag bis auf weiteres ausgesetzt hat, will der 100-m-Olympiasieger und Weltmeister wie angekündigt Einspruch gegen die von ihm selbst akzeptierte Sperre von bis zu acht Jahren einlegen.
"Ich habe Vertrauen, dass ich meinen Namen reinigen und bald wieder Wettkämpfe bestreiten kann. Ich erwarte, dass sich am Ende alles zu meinem Wohlgefallen auflösen wird", erklärte der Amerikaner am Freitagabend (Ortszeit). Es war seine erste Stellungnahme, seit er sich mit der Anti-Doping-Agentur der USA (USADA) formal auf die bis zu achtjährige Suspendierung geeinigt hat.
Als Teil der Abmachung mit der USADA darf Gatlin vor einem unabhängigen Schiedsgericht in Berufung gehen. Das genaue Strafmaß für den Wiederholungstäter will die USADA in den kommenden Tagen bekannt geben.
"Ich habe nie bewusst unerlaubte Substanzen genommen oder irgendjemand gestattet, mir welche zu geben", hieß es in einem Statement Gatlins weiter. Und: "Betrügen ist genau das Gegenteil von dem, was mich als Athlet und Mensch ausmacht." Gatlin war durch die Abmachung mit der USADA einer lebenslangen Sperre durch den Weltverband IAAF zuvorgekommen.
aus Schweden wurde im Fotofinish in 12,72 Sekunden Vierte.
(apa/red)
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