Doping-Skandal: Sprint-Star Justin Gatlin
wird "mindestens für vier Jahre gesperrt"
- Olympiasieger griff mehrmals zu verbotenen Mitteln
Eine achtjährige Sperre hatte die US-Anti-Doping-Agentur für den US-Sprinterstar Justin Gatlin am Dienstag nach dessen zweiten Dopingvergehen vorgeschlagen. Er müsse zumindest eine vierjährige Sperre absitzen, sagte nun Nick Davis, ein Sprecher des Leichtathletik-Weltverbandes (IAAF) am Donnerstag. Die tatsächliche Sperre wird von einem Schiedsgericht beschlossen.
"Vier Jahre sind das Minimum", meinte Davis. "Wir wollen, dass Gatlin die Wahrheit erzählt, was wirklich passiert ist. Wenn er sagt, er wüsste nicht, was passiert sei, dann wird das nicht gut genug sein."
Gatlin, der die Anerkennung für den 100-m-Rekord (9,77 Sekunden) verlor, war im April positiv auf die verbotene Substanz Testosteron getestet worden und hatte gemeint, dass er die Gründe hierfür nicht wüsste. Es war sein zweiter positiver Dopingtest, welcher nach den Anti-Doping-Gesetzen eigentlich zu einer lebenslangen Sperre hätte führen können.
(apa/red)
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