Nach vereitelten Anschlägen in London: Terrorverdächtige bleiben weiterhin in Haft
- Elf Verdächtige wurden dem Richter vorgeführt
- Vorwurf:: Beteiligung an terroristischer Verschwörung
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Ein Gericht in London hat zunächst für vier mutmaßliche Terroristen wegen geplanter Anschläge auf Passagierflugzeuge weitere Haft angeordnet. Die Hauptverdächtigen sollen am 4. September erneut vor Gericht erscheinen. Insgesamt wurden elf mutmaßliche Terroristen dem Richter vorgeführt.
Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen die Beteiligung an einer terroristischen Verschwörung und die Vorbereitung von Mordanschlägen vor. Die Angeklagten hatten demnach geplant, Sprengstoff an Bord von Passagierflugzeugen zu schmuggeln und dort zu Bomben zusammenzubauen. Die Verhandlung gegen die anderen Terrorverdächtigen dauerte an.
Nach Aufdeckung der mutmaßlichen Anschlagspläne am 10. August waren zunächst 24 mutmaßliche Täter festgenommen worden. Bisher wurden zwei von ihnen wieder auf freien Fuß gesetzt. "Das Ausmaß der Verschwörung ist immens", sagte der Chef der britischen Anti-Terrorfahnder, Peter Clarke. "Die Ermittlungen werden weitergehen und die ganze Welt umspannen. Unsere Entschlossenheit, jeder einzelnen Spur nachzugehen, entspricht der Ungeheuerlichkeit der mutmaßlich geplanten Anschläge."
Insgesamt hat es bisher 69 Durchsuchungen von Wohnungen, Büros und Gelände gegeben. Dabei sind rund 400 Computer und 200 Mobiltelefone sowie 8000 mobile Speichereinheiten wie Memory Sticks, DVDs und CDs beschlagnahmt worden. "Die Ermittlungen werden noch Monate andauern", sagte Clarke. (apa)
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