Blutiger Sonntag im Irak: 16 Tote bei drei Anschlägen in den Städten Kirkuk und Basra
- Attentäter sprengten sich fast zeitgleich in die Luft
- Einer zündete Bombe vor Haus von Talabani-Cousin
·'Kann nicht auf kleine
Kinder schießen'
19-jähriger Brite bringt sich vor Irak-Einsatz um
Bei zwei nahezu zeitgleichen Autobombenanschlägen in der irakischen Stadt Kirkuk sind mindestens neun Menschen getötet und 22 weitere verletzt worden. Der erste Attentäter sprengte sich an einem Kontrollpunkt vor dem Haus eines Cousins von Präsident Jalal Talabani in die Luft. Zehn Minuten später zündete ein zweiter Selbstmordattentäter in einem Kilometer Entfernung vor dem Haus eines lokalen Polizeichefs einen Sprengsatz. Kirkuk liegt 290 Kilometer nördlich von Bagdad.
In der südirakischen Stadt Basra wurden sieben Menschen bei einem Anschlag getötet. Der Attentäter zündete seine Bombe auf einem Motorrad auf einem Markt. Zehn Menschen wurden laut Polizei verletzt. Basra ist die zweitgrößte irakische Stadt und liegt 550 Kilometer südöstlich von Bagdad. (apa)
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