Ex-US-Präsident Ford am Herzen operiert: Staatsmann hat Eingriff gut überstanden
- Blutfluß sollte mit der Operation verbessert werden
- Fort ist ältester noch lebender Ex-Präsident der USA

Der frühere US-Präsident Gerald Ford ist am Herzen operiert worden. Der 93-Jährige habe dem Eingriff unterzogen, um den Blutfluss durch zwei Herzkranzarterien zu verbessern, sagte seine Sprecherin. Die so genannte Angioplastie sei in der Mayo-Klinik in Rochester im US-Staat Minnesota durchgeführt worden.
Erst vor kurzem hatte Ford in dem Spital einen Herzschrittmacher eingesetzt bekommen. Laut seiner Sprecherin geht es dem passionierten Golfspieler den Umständen entsprechend gut.
Der älteste noch lebende Ex-Präsident der USA war in den letzten Jahren mehrfach wegen Gesundheitsproblemen in Arztbehandlung. Erst im Juli musste er wegen Atembeschwerden ins Spital. Im Jänner war Ford wegen einer Lungenentzündung behandelt worden. Vor fünf Jahren hatte er zwei leichte Schlaganfälle erlitten.
Ford hatte das Präsidentenamt 1974 von Richard Nixon übernommen, nachdem dieser wegen des Watergate-Skandals zurücktreten war. Nach zweieinhalb Jahren als US-Präsident unterlag er bei den Wahlen 1976 dem Demokraten Jimmy Carter. (apa/red)
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