Aus für blauen Dunst ab 1. Jänner 2007: Französische Regierung plant Rauchverbot
- Auf öffentlichen Plätzen außer Bars, Discos & Casinos
- Regierung will mit Maßnahme "Leben retten"
·Stellenanzeige für Nichtraucher regt auf!
Irland: EU sieht kein Problem. Plus: Umfrage!
·ONLINE-UMFRAGE
Jobs nur für Nichtraucher:
Was halten Sie davon?
·NEWS: Nie mehr zurück zur Zigarette!
BILDER: Ob es Ganster & Co. geschafft haben
In Frankreich soll das Rauchen an öffentlichen Plätzen ab 1. Jänner verboten werden. Die Regierung werde eine entsprechende Verordnung erlassen, meldete die Zeitung "Le Figaro" am Mittwoch unter Berufung auf Gesundheitsminister Xavier Bertrand. Ausgenommen würden Bars mit Tabakverkauf, Discotheken und Spielkasinos. "Mit der Maßnahme können wir Leben retten", zitiert die Zeitung den Minister.
Der Tabakkonsum ist in Frankreich in den ersten fünf Monaten dieses Jahres um 2,8 Prozent gestiegen, nachdem er in den zurückliegenden drei Jahren jeweils gesunken war. 66.000 Menschen sterben in Frankreich jedes Jahr an den Folgen des Tabakkonsums, davon 5.000 Passivraucher.
Schottische Wirte klagen: Rauchverbot ruiniert Geschäft
Umsatzeinbußen bei Getränken von 11 Prozent beklagen schottische Wirte nach der Einführung des Rauchverbots im März dieses Jahres. Dies werde mittelfristig zur Schließung vieler Pubs führen, sagte am Mittwoch ein Sprecher der schottischen Kneipenbesitzer. Auch bei Speisen sei der Umsatz um 3 Prozent rückläufig - und das trotz Fußball-WM, Touristenboom und herrlichen Sommerwetters.
"Man hat uns gesagt, Scharen von neuen Gästen würden kommen, die bisher die verrauchte Atmosphäre gemieden haben." Dies sei eindeutig nicht der Fall. "Es läuft schon schlecht, und es wird noch schlechter werden, wenn das Wetter sich von seiner ungnädigen Seite zeigt." Schottland hatte als Vorreiter in Großbritannien am 26. März ein Rauchverbot in öffentlichen Räumen verfügt. Der Rest des Landes soll nach einem Unterhausbeschluss im Sommer 2007 folgen.(apa)
Deutsche Sklavin befreit14:01
Frau schildert ihr Leid19-Jährige nach acht Jahren gerettet - Mutter soll von Martyrium gewusst haben
Nachbeben in Italien16:12
Mehrere TodesopferErneut große Schäden und Tote nach schweren Erdstößen in Norditalien
