Mysteriöser Überfall auf 21 Touristen: Urlauber im Niger zeitweise verschleppt
- Deutscher konnte entkommen und Alarm schlagen
- Zwei Italiener noch in Händen der kriminellen Bande
21 italienische Touristen sowie ein Deutscher sind im afrikanischen Niger Opfer eines mysteriösen Überfalls einer kriminellen Bande geworden. Nach italienischen Quellen wurden die Touristen in der südlichen Sahara an der Grenze zum Tschad zeitweise verschleppt.
Ein Deutscher sei den Angreifern entkommen und habe Alarm geschlagen. Zwei Italiener seien nach wie vor in den Händen der Bande, erklärte der Krisenstab in Rom.
Wie das staatliche italienische Fernsehen berichtete, haben die Behörden in Rom "direkten Kontakt" zu den freigelassenen Italienern. Sie seien bei guter Gesundheit. Sie waren von Unbekannten verschleppt und ausgeraubt worden. Die Einzelheiten des Falls liegen allerdings völlig im Dunkeln.
Es hieß nur, die Touristen seien in der abgelegenen Region "in einen Hinterhalt der Banditen" geraten. Zeitweise hatte Rom eine Entführung zur Erpressung von Lösegeld vermutet. Die italienischen Behörden hatten von Reisen in die Region wegen hoher Kriminalität abgeraten. Auch das Außenministerium in Berlin war nach eigenen Aussagen mit dem Fall befasst. (apa/red)
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