Vorbereitungen getroffen: Israel rechnet offenbar mit iranischem Raketenangriff
- Eskalation im Atomstreit mit Teheran befürchtet
·Atomstreit: UNO weist
Irans Antwort zurück
Verhandlungsangebot laut Diplomaten zu vage
Israel würde nach den Worten eines hochrangigen Politikers fahrlässig handeln, wenn es sich nicht auf einen Raketenangriff aus dem Iran einstellen würde. "Es ist geradezu unsere Pflicht, einen Raketenangriff aus dem Iran zu erwarten", sagte das Kabinettsmitglied Rafi Eitan am Dienstag im israelischen Rundfunk. "Die Iraner haben ganz klar gesagt, dass sie Israel als erstes Ziel auswählen würden, falls sie angegriffen würden."
Deshalb müsse man ganz Israel auf eine solche Situation vorbereiten. Dies gelte vor allem für den Zivilschutz. Dem Radio zufolge befolge bezog sich Eitan bei seinen Aussagen vor einem Angriff vor allem auf eine mögliche Zuspitzung im Streit um das iranische Atomprogramm. Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinejad hatte schon vor Monaten gesagt, Israel müsse "von der Landkarte getilgt" werden. (apa/red)
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