Makabrer Zufall: Am selben Tag hätte nach
Natasch Kampusch gegraben werden sollen
- Nach vertrauenswürdigem Hinweis eines Informanten
Seit dem Verschwinden der damals zehn Jahre alten Natascha Kampusch ist am Wiener Straflandesgericht ein Verfahren wegen Mordverdachts gegen unbekannte Täter anhängig. Der Band ist mittlerweile auf 27 Bände angewachsen, und nachdem sehr lange keine neuen Hinweise eingegangen waren, wandte sich vor kurzem ein Insasse einer Justizanstalt mit einer Information an die Behörden, die dazu führte, dass ausgerechnet am selben Tag des Auftauchens von Natascha im Lainzer Tiergarten mit Grabungsarbeiten begonnen hätte werden sollen.
"Der Informant wurde als vertrauenswürdig eingestuft und hat den Hinweis gegeben, ein Zellengenosse habe ihm gestanden, Natascha Kampusch umgebracht zu haben", sagte ein Pressesprecher des Straflandesgerichts.
(apa/red)
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