Sieben Parteien kandidieren bundeweit: Einreichfrist endet ohne Überraschungen
- In Kärnten stehen sogar zehn Parteien zur Auswahl
- Reihung am Stimmzettel nach wie vor ungeklärt
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7 versuchen es bundes- weit, 5 regional vertreten
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Sieben Parteien haben die Hürde für eine bundesweite Kandidatur bei den Nationalratswahlen genommen. Große Überraschungen gab es nach dem Ende der Frist für die Einrichtung der Landeswahlvorschläge nicht mehr. ÖVP, SPÖ, Grüne, FPÖ, BZÖ, KPÖ und Liste Martin treten österreichweit gegeneinander an. Den längsten Stimmzettel wird es in Kärnten geben, wo am 1. Oktober zehn Parteien zur Wahl stehen. In Wien werden es neun sein, im Burgenland, in Salzburg, Tirol und Vorarlberg acht.
Neben den sieben bundesweit kandidierenden Parteien haben insgesamt fünf Kleinparteien genügend Unterstützungserklärungen für ein Antreten in ein oder mehreren Bundesländern geschafft. Allen voran die NFÖ ("EU-Austritt - Neutrales Freies Österreich") mit dem früher bei der "Christlichen Wählergemeinschaft" aktiven Bundeschef Rudolf Pomaroli, die am Nachmittag neben Kärnten, Salzburg, Tirol und Vorarlberg auch in Wien die Hürde überspringen konnte.
In Kärnten kandidieren zusätzlich noch zwei Listen: Die "Liste Stark" aus dem Lavanttal, sowie die "SAU"-Partei ("Sicher - Absolut - Unabhängig, Franz Radinger") aus Villach.
In Wien hat außerdem die SLP ("Sozialistische LinksPartei, Liste gegen Kapitalismus und Rassimus") die nötigen Unterstützungserklärungen zusammenbekommen. Im Burgenland hat die "IVE INITIATIVE 2000" den Sprung auf den Stimmzettel geschafft.
Die Reihung auf den Stimmzetteln wurde noch nicht geklärt. Die Landeswahlbehörden werden die Wahlvorschläge nun prüfen und die für gültig befundenen Wahlvorschläge spätestens am 31. August veröffentlichen. Die Reihenfolge der Veröffentlichung ist dann ausschlaggebend für die Reihung der Parteibezeichnungen auf den einzelnen Stimmzetteln. (apa/red)
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