NEWS-Umfrage: ÖVP fällt auf 38%, SPÖ holt auf 36% auf - Grüne 10%, FPÖ 7%, BZÖ 4%!
- Liste Hans-Peter Martin kommt ebenfalls auf 4 %
- Erwin Pröll warnt Bundespolitiker vor Abgehobenheit
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Die Kanzlerpartei kämpft nach etlichen Schlappen in den letzten Tagen - ORF, Pflegedebatte - plötzlich mit der Zustimmung der Österreicher. Binnen einer Woche, so die jüngsten Daten der neuesten NEWS-"market"- Meinungsumfrage, reduzierte sich der bisherige Sechs-Prozent-Abstand zwischen ÖVP und SPÖ (40:34) in der Wahl-"Sonntagsfrage" auf aktuell nur noch 38:36 Prozent an Stimmen, würde schon diesen Sonntag gewählt.
Die aktuelle Stimmverteilung in der Montag dieser Woche durchgeführten jüngsten market-Umfrage:
ÖVP 38 % (minus 2 zur Vorwoche) , SPÖ 36% (plus 2) , Grüne 10 % (minus 1), FPÖ 7% (plus/minus 0), Liste HPM 4% (plus/minus 0), BZÖ 4 % (plus 1).
Der neben Schüssel starke Mann in der ÖVP, Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll, macht zudem im NEWS-Interview keinen Hehl aus seinem aktuellen Unbehagen über die Partei-Situation: "Es sind schon Hausherren g'storben." Pröll über das ÖVP-Desaster im ORF: "Jeder kann sich den Reim drauf machen, was das parteipolitisch bedeutet: Es ist die Koalition alle gegen einen. Jeder kann ableiten, was das künftig heißen kann. Dass dies für die ÖVP-Ausgangssituation nicht zum Vorteil gereicht, wissen alle. Diejenigen, die da die Fehler gemacht haben, hoffe ich, merken das auch." Zur Pflegedebatte: "Eine derart grundlegende Frage dadurch lösen zu wollen, dass man einfach sagt, die Behörden sollen die Augen zudrücken, halte ich für äußerst gewagt. So kann man den Staat nicht regieren und führen."
Und Pröll generell zum Politik-Stil: "Es ist wichtig, je länger man regiert, sich umso intensiver selbst zu hinterfragen: Sind wir am richtigen Weg? Und ganz wichtig ist, dass man nie und nimmer so abgehoben wird, dass man das Wollen der Bevölkerung nicht mehr verspürt." Dazu wäre in der Bundespolitik "ein Mehrfachspagat nötig - einerseits staatspolitisch und international firm zu sein, sich aber anderseits ein Mindestmaß an Zeit so zu reservieren, dass man den Kontakt mit denjenigen halten kann, für die man da ist. Das gibt dann die notwendige Bodenhaftung", sagt Pröll.
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