Bei Einzug ins Parlament: Hans-Peter Martin
grundsätzlich auch zu Koalitionen bereit
- Aber gegen Zusammenarbeit mit FPÖ und BZÖ
- 8.311 Unterschriften: Liste wird bundesweit antreten
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Hans-Peter Martin schließt nicht grundsätzlich aus, nach der Nationalratswahl mit seiner Liste für Demokratie, Kontrolle, Gerechtigkeit auch in eine Koalitionsregierung einzutreten. Dafür wolle man aber etwas, verlangte der EU-Abgeordnete in der "ZiB2" Mittwoch Abend "volle Transparenz" in allen relevanten Bereichen. Worum es ihm gehe, sei Österreich "aus den Verhaberungen wegzubringen". Ausgeschlossen als Koalitionspartner werden von Martin jene Parteien, die "unappetitlichen Menschenhass" verbreiten, aus seiner Sicht sind das BZÖ und FPÖ.
Martin hat österreichweit 8.311 Unterschriften gesammelt und wird bundesweit bei der Nationalratswahl antreten, sagte er im Gespräch mit der APA. Der EU-Parlamentarier ortet "eine bemerkenswerte politische Aufbruchstimmung" in Österreich. "Das ist ein klarer Bürgerauftrag. Es wird eine Bürgerliste geben", so Martin. Am 30. August will er in Salzburg beim Wahlkampfauftakt sein Grundsatzprogramm präsentieren und Kandidaten vorstellen.
Wahlvorschläge hat Martin bisher noch nicht eingereicht. "Am kommenden Freitag werden wir damit beginnen", sagte er. Seine Bundesliste will Martin im September präsentieren. Die Vorbereitungen zur Wahl nannte der ehemalige SPÖ-Politiker eine "Riesenaufgabe". Er rechnet mit mehr als 10.000 Unterschriften. "Die Leute hören einfach nicht mehr auf zu unterschreiben", so Martin. Für ihn ist das ein Beweis dafür, dass "zig-tausend Bürger sich nach einer Alternative sehnen".
(apa/red)
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