Pflegedebatte hält weiter an: Rosenkranz will Pflegehalbjahr für Medizin-Studenten!
- "Ausprobieren, ob sie Kranken umgehen können"
- Holocaust-Leugnung ist "freie Meinungsäußerung"
·Grüne wollen illegale Pfleger legalisieren
"Koalitionsbedingung" ist Aus für Studiengebühren
·Lopatka: Martin-Liste
"Abspaltung der SPÖ"
ÖVP-Politiker will Pflege nicht im Wahlkampf
·Pflege: Österreicher gegen Legalisierung
63 % halten qualifizierte Ausbildung für wichtig
·NEWS: ÖVP wusste von Pflegenotstand!
'04: Rauch-Kallat warnte
Bartenstein per Brief
Mit einem neuen Vorschlag in der Pflegedebatte hat sich am Wochenende die stellvertretende FP-Obfrau Barbara Rosenkranz zu Wort gemeldet. Sie will ein verpflichtendes Pflegehalbjahr für Medizinstudenten einführen. "Man kann von jungen Ärzten schon verlangen, dass sie ausprobieren, ob sie mit kranken, leidenden Menschen umgehen können", sagte Rosenkranz in der ORF-Radioreihe "Im Journal zu Gast".
Das Pflegehalbjahr sollte Teil des Lehrplanes sein, schlägt Rosenkranz vor. Außerdem fordert die niederösterreichische FP-Chefin eine Erhöhung des Pflegegeldes, vor allem in den oberen Stufen. Man werde mehr Geld in die Hand nehmen müssen, denn das Grundproblem sei, "dass legale Pflege für viele nicht leistbar ist". Abgelehnt wird von ihr die Legalisierung illegal in Österreich arbeitender osteuropäischer Pfleger und Pflegerinnen. Dies sei eine "Türöffnerdebatte für andere Branchen".
Die Holocaust-Leugnung des früheren FP-Bundesrates John Gudenus fällt bei Rosenkranz übrigens unter "freie Meinungsäußerung". Gudenus wurde dafür zu einem Jahr bedingter Haft verurteilt. Es gezieme sich für eine Demokratie nicht, Meinungsäußerungen zu bestrafen, kritisierte Rosenkranz, darauf angesprochen: "Ich lasse jede Aussage, sei sie auch absurd, zu. Ich bestrafe Handlungen und nicht Meinungen." (apa/red)
Deutsche Sklavin befreit14:01
Frau schildert ihr Leid19-Jährige nach acht Jahren gerettet - Mutter soll von Martyrium gewusst haben
Nachbeben in Italien20:01
Mehrere TodesopferErneut große Schäden und Tote nach schweren Erdstößen in Norditalien
