Verstärkte Polizeikontrolle in Wiener Öffis: Seit Juni gab es bereits 226 Festnahmen!
- Allein am Freitag wurden sieben Verdächtige erwischt
- Ganze Taschendiebsbande Mitte Juli ausgehoben
Seit 1. Juni überwacht die Polizei verstärkt die Wiener Öffentlichen Verkehrsmittel. In diesem Zeitraum sind bisher 226 Personen festgenommen worden, teilte Oberstleutnant Werner Granig, der die Überwachung koordiniert, mit. Allein am Freitag gab es sieben Festnahmen, darunter die eines per Haftbefehl gesuchten Serieneinbrechers und eines gewerbsmäßigen Fahrraddiebs, der sich auf diese Weise seinen Suchtgiftkonsum finanzierte.
Highlight bisher war die Zerschlagung einer Bande von Taschendieben, die vor allem Kinder zum Stehlen schickte. Anzeigen über diese Delikte hatten sich in U-Bahnen gehäuft: "Es hat Tage gegeben, an denen bis zu 150 derartige Fakten angezeigt wurden", sagte Granig. In zwei Schwerpunktaktionen wurden die Hintermänner der Bande erwischt, die Zahl der Anzeigen danach reduzierte sich schlagartig auf etwa 20 bis 30 pro Tag.
Insgesamt wurden seit 1. Juni 6.787 Personen kontrolliert und 658 Anzeigen erstattet, davon 115 nach dem Suchtmittelgesetz. Ziel der Polizei ist es, über den Tag verteilt bis zu 50 Beamte - meist in Uniform - in den Öffis zum Einsatz zu bringen. Die verstärkte Überwachung werde fortgesetzt, kündigte Granig unter Hinweis auf das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung an. (apa)
Deutsche Sklavin befreit14:01
Frau schildert ihr Leid19-Jährige nach acht Jahren gerettet - Mutter soll von Martyrium gewusst haben
Nachbeben in Italien20:01
Mehrere TodesopferErneut große Schäden und Tote nach schweren Erdstößen in Norditalien
