Messerstecherei im Wiener Stadtpark: Libanese getötet, Täter in Lebensgefahr
- Beide Beteiligten dürften aus Drogenmilieu kommen
Bei dem bei einer Messerstecherei im Wiener Stadtpark getöteten Mann handelt es sich der Wiener Polizei zufolge "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" um einen Libanesen. Nach Angaben von Oberstleutnant Karl Kmoch konnte der Mann auf Grund seiner zahlreichen Tätowierungen wahrscheinlich bereits identifiziert werden.
Sollte sich die Vermutung nach weiteren Datenbankabgleichen bestätigen, wäre der Tote eindeutig aus dem Drogenmilieu und als Dealer bekannt gewesen. Auch ein Streit um Suchtgift als Tatmotiv scheint sich zu bestätigen.
Der schwer verletzte Afrikaner, der zunächst von dem Libanesen angegriffen worden war, diesen aber später erstach, ist mittlerweile außer Lebensgefahr. Er zog sich Bauch- und Nierenstiche zu und ist zurzeit in Tiefschaft versetzt.
(apa)
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