Was meinen die Österreicher zur Pflege-Debatte? Mehrheit gegen Legalisierung
- Würde keine Lösung für Pflegenotstand bedeuten
- 63 % halten qualifizierte Ausbildung für sehr wichtig
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ist für Legalisierung
Fünf-Jahres-Verträge für qualifizierte illegale Helfer
Mehr als zwei Drittel der Österreicher sind der Meinung, dass eine Legalisierung des osteuropäischen Pflegepersonals keine Lösung für den Pflegenotstand bedeuten würde. Das geht aus einer Umfrage des Klagenfurter Humaninstituts hervor.
Die Umfrage unter 900 Personen aus ganz Österreich ergab, dass nur 18 Prozent der Befragten glauben, dass die Legalisierung ein probates Mittel zur Lösung der Probleme wäre. 14 Prozent wussten keine Antwort, 68 Prozent sind gegenteiliger Ansicht. Große Bedeutung messen die Österreicher der Qualifikation des Pflegepersonals zu. Für 63 Prozent ist dieser Faktor "sehr wichtig", für 23 Prozent "wichtig".
Auch mögliche Ursachen für das Dilemma wurden abgefragt. 36 Prozent meinten, schuld sei die Tatsache, dass die Verantwortung der Medizin beim Pflegefall ende, 33 Prozent sehen Versäumnisse in der Gesundheitspolitik. Für 19 Prozent ist das "Fehlen familiärer Verantwortung und Einbindung" der Grund, zwölf Prozent glauben, es liege daran, dass Alter und Tod ein gesellschaftliches Tabu darstellen würden. (apa/red)
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