Trotz teurem Sprit wird weiter gefahren: Österreicher wollen Auto nicht stehen lassen
- Umfrage: 71 % wollen nicht auf die Karre verzichten
- Allerdings: Hohen Preisen sind Gefahr für Wirtschaft

·TANKEN: Hier finden Sie den billigsten Sprit
Die günstigsten Tank- stellen auf einen Blick
·So können auch Sie viel Sprit einsparen
Den Treibstoffverbrauch optimieren & Geld sparen
Österreichs Autofahrer lassen sich von den in letzter Zeit rasant gestiegenen Treibstoffpreisen kaum beeindrucken. Beinahe drei Viertel rechnen nicht damit, dass die hohen Spritpreise zu einer Reduktion der Autofahrten führen werden. Befürchtet werden allerdings negative Folgen für die wirtschaftliche Entwicklung. Acht von zehn Österreichern rechnen aufgrund der hohen Benzinpreise mit nachteiligen Auswirkungen auf die österreichische Wirtschaft. Das sind die Ergebnisse der aktuellen Meinungsumfrage des Infoscreen-Monitors.
Trotz der hohen Spritpreise wollen die Österreicher offensichtlich nicht auf ihr Fahrzeug verzichten. Immerhin 71% der Österreicher sind der Meinung, dass ihre Landsleute trotz der hohen Benzinpreise das Autofahren nicht einschränken werden. Bemerkenswert ist freilich, dass im Juli 2004 noch 78 % mit keiner Einschränkung des privaten Kfz-Verkehrs rechneten. Auch wenn die Österreicher offensichtlich ein wenig sensibler geworden sind, spielen die Kosten beim Autofahren nur eine untergeordnete Rolle, kommentiert OGM-Experte Peter Hajek. Während vor zwei Jahren nur 13 % davon ausgingen, dass sich die Anzahl der Autofahrten tatsächlich reduzieren werde, so rechnen derzeit bereits 26 % mit einer Reduktion. Verringert hat sich die Anzahl jener Personen, die keine Meinung zum Thema haben. Waren es 2005 noch 9 % so sind es derzeit nur 3 %.
Benzinpreis gefährdet Wirtschaft
Pessimistisch beurteilen die Österreicher die Auswirkungen der steigenden Benzinpreise auf die wirtschaftliche Situation. Immerhin 78 % bezeichnen diese als Gefahr für die österreichische Wirtschaft. 29 Prozent rechnen mit einer deutlichen, 49 Prozent mit einer geringen Gefahr. Lediglich 18 Prozent der Bevölkerung sehen die österreichische Wirtschaft nicht gefährdet. 3 Prozent geben keine Einschätzung ab. Insgesamt schätzen Herr und Frau Österreicher die Gefahr, dass die Wirtschaft unter dem hohen Ölpreis leidet, deutlich höher ein als noch vor zwei Jahren, analysiert Hajek. Gegenüber dem Juli 2004 ist die Zahl jener Personen, die mit negativen wirtschaftlichen Auswirkungen rechneten, immerhin von 62 auf 78% und damit um 16 Prozentpunkte gestiegen. Gleichzeitig hat sich freilich der Anteil jener reduziert, die keine Bedrohung für die österreichische Wirtschaft sehen von 28 % (Juli 2004) auf 18 % (August 2006).
Die Ergebnisse der Umfrage basieren auf Telefoninterviews, die das Meinungsforschungsinstitut OGM mit 500 Österreicherinnen und Österreichern ab dem Alter von 18 Jahren durchgeführt hat. Die Feldarbeit fand am
7. August 2006 statt. Die maximale Schwankungsbreite liegt bei plus/minus 4,5 Prozent.
Amphibienfahrzeug Sea Lion10:25
Zu Wasser und zu LandKonstrukteur Mark Witt baut sich das schnellste Amphibienfahrzeug der Welt
