1,1 Milliarden Dollar verloren: Krieg bringt Israel-Tourismus völlig zum Einbrechen
- Ein Fünftel des Personals auf wackeligen Posten
- Mehr als 70 Hotels um See Genezareth geschlossen
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Der israelische Fremdenverkehr ist infolge des Libanon-Krieges eingebrochen. Nach ersten Schätzungen werden Einnahmenausfälle von 1,1 Mrd. Dollar (865 Mio. Euro) erwartet. Wie die Tageszeitung "Jediot Achronot" auf ihrer Webseite unter Berufung auf den Israelischen Hoteliersverband berichtete, könnte dies zu einem Rückgang der Beschäftigung im Tourismusbereich um 20 Prozent führen.
Während der einmonatigen Kampfhandlungen, die vorerst eingestellt wurden, war der für den Kulturtourismus wichtige Norden Israels - mit seinen biblischen Stätten wie der Stadt Tiberias und dem See Genezareth - von der radikal-islamischen Hisbollah-Miliz im Südlibanon mit Katjuscha-Raketen beschossen worden. Mehr als 70 Hotels in der Region schlossen deshalb.
In Betrieb blieben lediglich einige wenige Herbergen, in denen Militärpersonal und Medienmitarbeiter logierten. Nach dem Bericht von "Jediot Achronot" öffneten unmittelbar nach Inkrafttreten der Waffenruhe die ersten Hotels wieder ihre Pforten. (apa/red)
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