Nach 2-tägigen Sicherheitsüberprüfungen: NASA gibt grünes Licht für "Atlantis"-Start
- Spaceshuttle soll am 27. August zur ISS fliegen
- Riesige Sonnensegel werden ins All transportiert

·Originalaufnahmen von Mondlandung weg
Video verschlampt: NASA
auf verzweifelter Suche
·NATO-Militär-Satellit auf dem Weg ins All
Frankreich hat "Zehn- Tonnen-Ariane" gestartet
·All-Partikel regnen konstant auf die Erde
Pro Jahr prasseln 40.000 Tonnen auf uns herab
·All: Mieses Wetter
auf Saturnmond Titan
Raumsonde "Huygens" beobachtet Dauerregen
Nach mehreren Testflügen zur technischen Verbesserung der US-Raumfähren soll die "Atlantis" in gut einer Woche wieder mit Fracht zur Internationalen Raumstation ISS fliegen. Der Start des Space-Shuttle sei für den 27. August um 22.30 Uhr MESZ vorgesehen, teilte die NASA am Mittwoch mit. Der Ausbau der ISS stockt seit 2003, als die "Columbia" beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre wegen eines Lochs in der Außenhülle explodierte.
Die US-Fähren sind die einzigen Raumfahrzeuge, die schwere Bauteile zur ISS bringen können. Als nächstes soll ein 16 Tonnen schweres Modul mit Solarzellen dorthin transportiert werden, um den Strombedarf der später dazu kommenden Weltraumlabore aus Europa und Japan decken zu können. Der Zeitplan ist eng, denn 2010 sollen die Raumfähren außer Dienst gestellt werden.
Wegen der Ausbauarbeiten an der ISS sind für den Flug der "Atlantis" vier Astronauten zu Außenarbeiten eingeteilt: Die US-Amerikaner Daniel Burbank, Joe Tanner und Heidemarie Stefanyshyn-Piper sowie der Kanadier Steven MacLean. Geflogen wird die Raumfähre vom Kommandanten Brent Jett und dem Piloten Chris Ferguson.
Vor dem Start müssen die NASA-Techniker aber noch einige knifflige technische Probleme lösen. So wurde festgestellt, dass zwei von vier Befestigungsbolzen der Hauptantenne im Frachtraum der "Atlantis" zu kurz sind. Die Raumfähre ist zwar schon 26 Mal mit den kurzen Bolzen ohne Zwischenfälle geflogen. Die NASA-Techniker schließen aber nicht aus, dass die Antenne bei den Belastungen des Starts abreißen und der Länge nach 18 Meter durch den Frachtraum der "Atlantis" fliegen könnte, in dem sich das Solarmodul für die ISS befindet. Die Folgen wären katastrophal.
Die besondere Schwierigkeit liegt darin, dass die Raumfähre bereits auf der Startrampe steht und die Techniker daher sehr schlecht an die Antenne herankommen, um die Bolzen auszuwechseln. "Es ist, als ob man auf einem Surfbrett arbeitet, das an einem Ende festgemacht ist und mit dem anderen aus einem Balkon in der sechsten Etage herausragt", sagte Shuttle-Programm-Manager Wayne Hale. Man sollte diese Arbeiten in dieser Position eigentlich nicht machen. Bei allem Für und Wider sei es aber sehr wahrscheinlich, dass die Bolzen doch noch ausgewechselt werden.
(apa/red)
Syrien-Krise18:14
Obama ein Feigling?Wegschauen oder eingreifen? US-Präsident schweigt zum Massaker von Houla
Nachbeben in Italien20:01
Mehrere TodesopferErneut große Schäden und Tote nach schweren Erdstößen in Norditalien

