Mittwoch, 16. August 2006

5 Jahre nach 9/11: Osamas Terror-Kinder

Zehn Flugzeuge, drei Bomben pro Jet: der irre Plan der London-Täter. Und der Anfang einer neuen Terror-Offensive.

Es war ein dramatischer Vorgeschmack dessen, was noch kommen wird: chaotische Zustände auf allen europäischen und amerikanischen Airports, gestrichene Flüge, panische Passagiere mit durchsichtigen Plastiksackerln als Handgepäck, die blanke Hölle vor Eincheck-Schaltern. Dazwischen Heerscharen von Elitepolizisten, die Tag und Nacht Jagd auf Rekruten des islam-faschistischen Irrsinns machen. Fünf Jahre nach den Anschlägen vom 11. September 2001 in New York, bei denen fast 3.000 Menschen getötet worden sind, hat das Terrornetzwerk um Osama bin Laden zu einer neuen blutigen Offensive aufgerufen. Der blanke 9/11-Horror beginnt also wieder von vorn, davon sind alle Experten überzeugt: „Das, was in London passiert ist“, zeichnet John Reid, britischer Innenminister, ein düsteres, gefährliches Bild, „kann jederzeit wieder geschehen, es gibt noch immer aktive Terrorzellen in Großbritannien und ganz Europa, wir müssen hellwach bleiben.“

1.200 Verdächtige. Nicht weniger als 1.200 Menschen auf der Insel sollen in terroristische Aktivitäten verwickelt sein. Über ganz Europa sind „Dschihad-Zellen“ verteilt, bei Hausdurchsuchungen sind die britischen Fahnder auf Sprengstoff und Waffen gestoßen, die weitere Massenmorde ermöglicht hätten. Die Polizisten beschlagnahmten aber auch massenhaft Geld und Unterlagen über andere Terrorziele: Eisenbahnen, Fährschiffe, U-Bahnen, Fußballstadien, Brücken, Kreuzfahrtschiffe, den Euro-Tunnel. Offensichtlich soll jeder al-Qaida-Kämpfer am „Jubiläumsmorden“ teilnehmen – so gut er eben kann, das scheint der Auftrag Osama bin Ladens an seine Jünger zu sein.

„Satans Mutter“. Mit Flüssigsprengstoff im doppelten Boden von Gatorade-Getränkeflaschen wollten 23 blutjunge britische Moslem-Fanatiker im Alter zwischen 17 und 25 Jahren bis zu zehn Maschinen hoch über dem Atlantik sprengen. Jeweils drei Terroristen hätten die Einzelteile der Höllenmaschinen an Bord schmuggeln und in der Bordtoilette den tödlichen Cocktail TATP (Triacetontriperoxid) mixen sollen. TATP wird auf den Internetseiten der Dschihadisten als besonders sprengkräftig „angepriesen“, im Fachjargon wird es „Satans Mutter“ genannt. Einige der verhafteten Briten gestanden sogar, dass sie die voll besetzten Maschinen erst über ihren Zielorten New York, Washington, San Francisco und Los Angeles sprengen wollten: „So viele Menschen wie nie zuvor hätten ihr Leben verloren, wären die Flugzeugattentäter erfolgreich gewesen“, behauptet John Reid und holt noch weiter aus: „Das vereitelte Terrorkomplott war nur eines von Dutzenden, die geplant waren.“ Es hätte also noch schlimmer kommen sollen.

Die ganze Story lesen Sie im neuen NEWS!

16.8.2006 17:03