"Game Theory": The Roots setzen wieder auf sozialkritischen HipHop mit Message!
- US-Band überzeugt vor allem mit ihren Live-Shows

The Roots aus Philadelphia, die bereits mit ihrem Vorgängeralbum "Tipping Point" ordentlich aufhorchen ließen, melden sich nach einer zweijährigen Pause mit ihrem neuen Album "Game Theory" zurück. Mit insgesamt vierzehn unfassbar druckvollen HipHop-Tracks artikulieren sie ihre Sicht auf das aktuelle Weltgeschehen.
"Zu viele Dinge sind in der Welt passiert. Wir konnten nicht einfach so dasitzen und den Mund halten", berichtet Rapper Black Thought. Der mit einem etwas seltsamen Künstlernamen ausgestattete Schlagzeuger "?uestlove" beschreibt das neue Album als "sehr erwachsen, ernsthaft und sehr düster."
Ob es sich nun um ein ungutes Gefühl in der Gesellschaft handelt, das die Band mit "It Dont Feel Right" umschreibt, um Krieg ("False Media") oder um die Überwachungsmechanismen der Regierung ("New World") The Roots lassen erneut kein Thema aus und nehmen sich kein Blatt vor den Mund.
Sämtliche Tracks des neuen Albums bestechen mit den knallharten Trademark-Drums von "?uestlove" und düsteren Groove-Schichtungen, die u.a. aus klassischen Samples von Größen wie Sly Stone, den Ohio Players oder Jackson 5 gestrickt sind.
Inzwischen ist es nahezu 20 Jahre her, dass sich Ahmir "?uestlove" Thompson und Tariq "Black Thought" Trotter an der Philadelphia High School for the Creative and Performing Arts" kennen lernten. Seither sind The Roots zum Inbegriff des "Live-HipHop" geworden und zählen zu den innovativsten und einflussreichsten Bands ihrer Zeit. (red)
