Bawag prüft Penthouse von Walter Flöttl: Kauf ist möglicherweise zu billig erfolgt
- Anfechtung von Kaufverträgen wird geprüft
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Die BAWAG lässt nun auch juristisch prüfen, ob der Kauf des Penthouses durch den früheren Generaldirektor Walter Flöttl möglicherweise zu billig über die Bühne gegangen ist. Ein Banksprecher bestätigte am Samstag der APA, dass untersucht wird, die damalige Transaktion anzufechten.
"Mir hat die Sache mit dem Flöttl-Penthouse nie gefallen", sagte der seit Jänner amtierende BAWAG-Chef Ewald Nowotny am Samstag im ORF-"Mittagsjournal" - und sie gefalle ihm jetzt, "wo ich in der Verantwortung bin, noch viel weniger". Die Bawag habe Juristen konsultiert. "Wir werden auch hier", also im Fall der Flöttl-Wohnung, "alle Möglichkeiten nützen". Nowotny räumt allerdings ein, dass die Sache "nicht einfach" sei, weil es vor lange Zeit geschlossene Verträge gebe.
Beim von Ex-ÖGB-Chef Fritz Verzetnitsch gemieteten Penthouse - er ist Nachbar Flöttls am Wiener Fleischmarkt - sollen ebenfalls Sachverständige feststellen, ob die geleistete Miete der ortsüblichen Höhe entspricht.
(apa)
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