1001 Perspektive für GAK: Grazer vor großem Deal mit ägyptischem Meister Al Ahli
- Austausch von Akademiespielern, Trainingscamps, ...
- Al Ahli ist populärster Klub der Region & Seriensieger
Liebherr GAK, aktueller Tabellensiebenter der Fußball-T-Mobile-Bundesliga, steht vor dem Abschluss des vielleicht größten Deals der 104-jährigen Klubgeschichte. Eine fünfköpfige Delegation, angeführt von Sportstaatssekretär Karl Schweitzer, Vereinspräsident Stephan Sticher und Generalmanager Peter Svetits, reist nach Kairo, um mit dem ägyptischen Meister Al Ahli einen Vertrag über eine Kooperation zu unterzeichnen.
Zu der "Autogramm"-Stunde mit dem afrikanischen Champions-League-Gewinner (30 nationale Titel/33 Cup) werden über 100 Journalisten und 25 TV-Stationen aus dem arabischen Raum erwartet. "Die Zusammenarbeit umfasst den Austausch von Akademie-Spielern, Trainingscamps, für das erste im Winter haben wir bereits eine Einladung erhalten, und vieles mehr. Die weiteren Bereiche werden in Kairo ausgehandelt", verriet Svetits in einem Gespräch mit der APA.
Wirtschaftlicher Nutzen mit Riesen-Perspektive
Die Athletiker erhoffen sich aus der Partnerschaft einen wirtschaftlichen Nutzen. "Die Perspektiven sind jetzt noch gar nicht abzuschätzen", sagt Svetits. Die Grazer Delegation, die auch das Land Steiermark repräsentieren wird, wurde von Hassan Hamdy, dem steinreichen Präsidenten des populärsten Verein der Region mit Millionen von Sympathisanten und über 50.000 Zuschauern pro Heimspiel, eingeladen. Den Kontakt hat laut Svetits ein Bekannter des GAK-Spielers der 60er Jahre, Selim, hergestellt.
Hickersberger: "Erste Adresse Afrikas"
"Es freut mich für den GAK, dass er mit einem solchen Verein eine solche Kooperation abschließt. Ali Ahli ist die erste Fußball-Adresse in Afrika, kann dem GAK mittelfristig helfen", sagte Josef Hickersberger, der früher im arabischen Raum gearbeitet hatte und mit den dortigen Verhältnissen bestens vertraut ist.
Al Ahli habe eine "unglaubliche Anhängerschaft", sei der "beliebteste und größte Klub von Nordafrika. Der ÖFB-Teamchef war u.a. von 1997 bis 1999 in Kairo Trainer von Arab Constractors, den Verein führte er bis ins Cupfinale und in der Liga auf den dritten Platz. (APA/red)
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