"Deprimiert sein hilft ja nichts": Verletzter Hofmann schöpft langsam wieder Mut
- Ziel: Heimspiel Rapid vs. Altach - im Februar 2007!
- "Sechs Monate ohne Fußball sind sehr lange Zeit!"
·0:0 - Kein Sieger im 278. Wiener Derby
Austria kann Dominanz
nicht in Tore umwandeln
·Tor in letzter Minute rettet Bullen 1 Punkt
1:1 in Pasching. Altach feiert vs. Sturm 1. Sieg
·Mattersburg: Sprung auf Platz 1 versäumt
0:0 gegen Ried im Spiel der vergebenen Chancen
·Technische Daten:
17. Bundesliga-Runde
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Mit dem schon wieder zurückgekehrten Lächeln auf den Lippen kämpfte sich Steffen Hofmann die Stiegen des Wiener Rathauses hinauf. Im Rahmen der Pressekonferenz des SK Rapid vor dem Fußball-Bundesliga-Heimspiel gegen den GAK berichtete der grün-weiße Heimkehrer über die ersten Wochen nach der bei seinem Comeback in Ried Ende Juli erlittenen schweren Knieverletzung.
Nach der niederschmetternden Diagnose Innen-Seitenbandriss und dem darauf folgenden ersten Schock hat der 25-jährige Deutsche mittlerweile seine Zuversicht zurückgewonnen. "Es geht mir den Umständen entsprechend gut. Ich blicke optimistisch in die Zukunft, deprimiert sein hilft ja nichts", meinte der von 1860 München zum österreichischen Rekordmeister zurückgekehrte Mittelfeldspieler, gab aber zu: "Diese Situation ist natürlich alles andere als einfach für mich. Sechs Monate ohne Fußball sind eine sehr lange Zeit."
Nächstes Ziel: Heimspiel gegen Altach - im Februar 2007!
Der rot-weiß-rote "Fußballer des Jahres 2004" hat den Frühjahrsauftakt der Hütteldorfer am 24. Februar 2007 im Hanappi-Stadion gegen Altach als großes Ziel vor Augen. "Eigentlich wäre meine Heim-Premiere ja auch gegen Altach (6. August/Anmerkung) geplant gewesen, nur eben ein halbes Jahr früher", war Hofmann beim Foto-Shooting für den neuen Rapid-Matchsponsor Chevrolet schon wieder zum Scherzen aufgelegt.
Bis dahin stehen dem Rapid-Hoffnungsträger noch unzählige Rehabilitations- und Trainingseinheiten bevor. "Ich bin jeden Tag in Behandlung", erklärte Hofmann, auf dessen Tagesordnung zur Zeit vor allem Krafttraining für das gesunde Bein und Strom-Behandlungen stehen. Der gebürtige Franke, der Rapid in der Saison 2004/05 zum Meistertitel geführt hatte, berichtete auch schon von den ersten Fortschritten: "Stiegensteigen geht schon. Wenn dann der Stützverband weg ist, kann ich auch wieder mit dem verletzten Bein arbeiten."
In der medizinischen Abteilung von Rapid fühlt sich Hofmann sehr gut aufgehoben. "Ich habe vollstes Vertrauen, was natürlich sehr wichtig ist." Auch auf den regelmäßigen Kontakt zur Mannschaft legt der Deutsche großen Wert. "Ich bin immer dabei, wenn die Mannschaft trainiert, halte Bindung zu den Jungs." Als Glücksbringer hat sich Hofmann auch verletzt bewährt. Sowohl bei den Heimsiegen gegen Sturm, als er den Fans nach dem Abschluss des Transfers präsentiert wurde, und Altach als auch beim 0:0 im Derby gegen Austria saß Hofmann auf der Tribüne.
(apa/red)
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