Österreicher-Triumph bei Sommer-GP der Skispringer: Kofler holt sich Gesamtsieg
- Jung-Talent Schlierenzauer siegte im letzten Bewerb

Die österreichischen Skispringer haben am Montag den Abschluss des Sommer-Grand-Prix beherrscht. Der Sieg im vierten und letzten Bewerb der Serie in Courchevel ging an Gregor Schlierenzauer, dahinter landete Wolfgang Loitzl Platz zwei. Den Gesamtsieg holte sich Andreas Kofler.
Kofler setzte sich in der Gesamtwertung mit 5,9 Punkte Vorsprung auf den Polen Adam Malysz durch. Der Tiroler hatte nach dem dritten Springen am Samstag in Einsiedeln die Führung übernommen. Das große ÖSV-Talent Schlierenzauer kam mit seinem Sieg in der Gesamtwertung auf Rang drei.
Schlierenzauer ist der zweitjüngste Gewinner in der FIS-Grand-Prix-Geschichte, nur sein Landsmann Thomas Morgenstern war bei seinem Erfolg 2003 in Hinterzarten noch jünger. "Vor dem Sommer dachte ich wirklich nicht daran, so schnell gewinnen zu können", erklärte Schlierenzauer. Es ist verrückt! Aber meine Form wird besser und besser. Ich hoffe, es geht so weiter. Am ehesten kann ich mich beim Telemark verbessern."
Auch Kofler zog ein positives Resümee: "Ich bin froh, dass ich die Vier-Nationen-Tournee noch gewonnen habe. Nach dem ersten Sprung war ich mir da nicht so sicher. Aber ich bin dann ruhig genug geblieben."
(apa/red)
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