Nach vereitelten Anschlägen: Einheitliche Terrorbekämpfung in Europa gefordert
- London: Konsens zwischen Reid, Schäuble & Sarkozy
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Flughafenkontrolle: Ideale Tarnung für Terroristen

Der britische Innenminister Reid hat Europa zu einer einheitlichen Linie im Kampf gegen den Terrorismus aufgefordert. Nach einem Gespräch mit seinen Amtskollegen aus Deutschland und Frankreich, Wolfgang Schäuble und Nicolas Sarkozy, sagte Reid am Mittwoch, eine solche Abstimmung sei von großer Bedeutung.
Eine enge Zusammenarbeit und der Austausch von Informationen seien wichtig für die Terrorbekämpfung, erklärte Schäuble. Alle europäischen Länder könnten von den Erfahrungen Großbritanniens Nutzen ziehen. Schäuble: "Wir profitieren alle davon, dass wir die britischen Erfahrungen nutzen können, um gemeinsam unsere Maßnahmen im Kampf gegen den Terrorismus verbessern zu können."
Auch Sarkozy hob die Bedeutung der Zusammenarbeit hervor und erklärte, sie stehe im Mittelpunkt des Anti-Terror-Kampfs in Europa und der Welt. Der französische Innenminister sieht möglicherweise eine Verbindung zum Terrornetzwerk Al Kaida. Es gebe "ein Bündel von Elementen, die denken lassen, dass die nebulöse Al Kaida nicht sehr weit entfernt ist", sagte Sarkozy. Er betonte, dass auch in Frankreich die Bedrohung durch Terroranschläge weiter hoch sei. An dem informellen Londoner Treffen nehmen auch der zuständige EU- Kommissar Frattini sowie die Innenminister von Finnland, Portugal, Slowenien und Frankreich - die EU-Ratspräsidentschaften der kommenden Jahre - teil.
Reid informierte seine Amtskollegen zunächst über den Stand der Ermittlungen in der jüngsten Anti-Terror-Operation. "Wir wollen gleiche Sicherheit für alle Länder", betonte er. Er entschuldigte sich für das Chaos im Flugverkehr, das die aufwändigen Kontrollen bei der Abfertigung auslösten. Allerdings sei es nicht möglich, den Terror ohne gewisse Unannehmlichkeiten für die Menschen zu bekämpfen. (apa)
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