15 Festnahmen in Pakistan: Bis zu 50 Leute sind in die Londoner Terrorpläne verwickelt
- 23 weitere sind in Großbritannien in Gewahrsam
- Menschenrechtler befürchten Folterung Verdächtiger
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·Flüssigsprengstoff
in Getränkeflaschen?
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GB: Bomben im Hand-gepäck, viele Festnahmen
Bis zu 50 Personen könnten in die Terrorpläne verwickelt gewesen sein, die von den britischen Behörden aufgedeckt wurden. Das geht laut dem britischen "Guardian" aus einem Bericht der Anti-Terror-Einheit der New Yorker Polizei hervor.
Demnach sollten zehn Flugzeuge auf ihrem Weg von Großbritannien in die USA über dem Atlantik gesprengt werden. Die Bomben sollten aus Flüssigsprengstoff bestehen und die Komponenten an Bord zusammengebaut werden. Pro Flugzeug seien drei Terroristen vorgesehen gewesen.
Seit vergangenem Donnerstag befinden sich 23 Personen im Gewahrsam der britischen Behörden und werden weiter einvernommen. In Pakistan wurden in Zusammenhang mit den Terrorplänen 15 Menschen festgenommen. Dazu wurden bereits seit längerem in Haft sitzende Terrorverdächtige verhört.
Die meisten Festnahmen in Pakistan erfolgten offenbar in den vergangenen Tagen in der Region Punjub. Das Hauptaugenmerk der Behörden gilt dem Briten Rashid Rauf, der als Schlüsselfigur der Verschwörung gilt. Menschenrechtsvertreter erklärten, sie gingen davon aus, dass Rauf keinen Rechtsbeistand habe. Auch müsse man damit rechnen, dass Rauf gefoltert werde. (apa/red)
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