Explosion an kaspischer Ölpipeline in der Türkei: Großfeuer, aber keine Verletzten
- Behörden sehen Anschlag von kurdischen Rebellen
Eine Explosion an einer Gaspipeline im Osten der Türkei hat einen Großbrand ausgelöst. Möglicherweise handele es sich um einen Sabotageakt, berichteten türkische Medien unter Berufung auf die Behörden. In der an den Iran grenzenden Region sind Rebellen der von der Türkei als terroristisch eingestuften Kurdischen Arbeiterpartei PKK aktiv.
Menschen wurden nach Angaben des Gouverneurs der Provinz Agri, Halil Ibrahim Akpinar, nicht verletzt. Akpinar machte kurdische Untergtrundkämpfer für die Explosion verantwortlich. In der Nähe des Explosionsortes gebe es keine Siedlungen, sagte der Gouverneur dem Nachrichtensender CNN-Türk. Allerdings sei es den Löschmannschaften zur Zeit nicht möglich, sich den Flammen zu nähern.
Der Brand war den Berichten zufolge im Umkreis von etlichen Kilometern zu sehen. Die Pipeline befördert Erdgas aus dem Iran in die Türkei. Eine Pumpstation in der Nähe des Explosionsortes wurde nach Angaben des Energieministeriums geschlossen. Ein Hauptventil konnte jedoch wegen zu großer Gefahr für die Arbeiter nicht erreicht werden. Feuerwehren wurden entsandt, um den Brand zu löschen.
(apa)
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