Vorsicht vor fliegenden Kälbern in England: Tiere stürzen von Kliff auf badende Gäste
- 51-jährige Frau wäre beinahe erschlagen worden
Wer am Strand der Isle of Wight sonnenbadet, sollte sich vor fliegenden Kühen in Acht nehmen. Die Britin Sally Brown entging laut einem Bericht der "Isle of Wight County Press" nur knapp dem Tod, als ein Kalb scheinbar vom Himmel auf ihre Badesachen fiel. Die 51-Jährige hatte sich demnach gerade im Wasser abgekühlt, und nahm ihr für das Surfen gedachte Bodyboard von ihren Sachen, als sie einen mächtigen Plumps hörte.
"Ich sah mich um und sah diese Kuh vom Kliff auf den Fleck herunterfliegen, wo vorher mein Bodyboard lag. Sie hätte mich getötet, wenn sie auf mir gelandet wäre", sagte Brown, die passenderweise in einem Dorf namens Cowes ("Kühe") wohnt.
Die Besitzerin des in den Tod geflogenen männlichen Kalbs, Landwirtin Jane Phillips, entschuldigte sich bei der knapp dem Unfall Entgangenen: "Es war wirklich ein wunderbares Kalb. Das ist ein trauriger Unfall." Sie versicherte, dass sie ihre Kühe nach dem Zwischenfall von der Klippe weggebracht habe, wo sie sich an der kühlenden Luft vom Meer erfreuten.
Weil es sich um ein Naturschutzgebiet handele, könne sie keinen Zaun bauen, sagte Phillips. Nach ihren Angaben war vom selben Felsen schon einmal in den 60ern eine Kuh namens Twist ("Drall") herabgestürzt. Auch von den Kliffs in der Nachbarschaft seien in den vergangen Jahren schon mal Kühe geflogen.
(apa)
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