Delfin in Badehose ließ alle Hüllen fallen: Rettungsmannschaft befreite Meeressäuger
- "Scrappy" hat sich in Kleidungsstück verheddert
- Zurück blieben zentimetertiefe Wunden an Flossen
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Ein Delfin, der mehrere Wochen lang mit einer schwarzen Badehose "bekleidet" durch die Sarasota Bucht an der Westküste Floridas geschwommen war, ist wieder nackt. Eine Rettungsmannschaft habe das Tier von der Hose befreit, die ihm fast das Leben gekostet hätte, berichtete die Zeitung "Chicago Tribune". Der Tümmler "Scrappy" hatte es irgendwie geschafft, sich soweit durch eines der Hosenbeine zu schieben, bis die Badehose an den Flossen stecken blieb.
Forscher vom Chicago Brookfield Zentrum für Meeressäugetiere in Florida hatten den seltsam bekleideten Delfin Anfang Juli entdeckt und sich Sorgen gemacht, dass ihm das Material in die Haut schneiden und ihn verletzten könnte. "Es hätte passieren können, dass seine Blutgefäße verletzt werden und er anfängt zu bluten", sagte Meeresbiologe Randall Wells.
Eine 31-köpfige Rettungsmannschaft auf fünf Booten brauchte schließlich einen ganzen Tag, um den zehnjährigen Delfin einzufangen und "auszuziehen". "Scrappy" hatte etwa ein Zentimeter tiefe Wunden an jeder Flosse und Spuren eines Haibisses. Nach einer Behandlung mit Antibiotika statteten die Forscher den männlichen Delfin mit einem Funksender aus und entließen ihn wieder in die Freiheit. (apa)
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