Schwere Explosion in indischem Tempel: Mindestens vier Besucher tot, 66 Verletzte
- Unter Opfern zwei US-Bürger und ein Iraner
- Zwei Handgranaten in Gläubiger-Menge geworfen
Bei einem Anschlag in einem indischen Tempel auf dort versammelte Gläubige sind mindestens vier Menschen getötet und 66 weitere verletzt worden. Die Polizei teilte am Donnerstag mit, unter den Verletzten des Anschlags in der Nacht zuvor im nordostindischen Bundesstaat Manipur seien zwei US-Bürger und ein Iraner. Unter den Toten sei ein zehn Jahre alter Bub.
Der Tempel gehört zu einer unter dem Namen Hare Krishna auch im Westen bekannten Sekte, die den Hindu-Gott Krishna verehrt. Hindus in ganz Indien feierten in der Nacht zu Donnerstag Krishnas Geburtstag.
Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler wurden zwei Handgranaten in die große Menge der Gläubigen geworfen, die sich in dem Tempel versammelt hatte. Zu Festnahmen kam es nicht. In Manipur sind mehr als ein Dutzend militanter Separatistengruppen aktiv, von denen sich aber keine zu der Tat bekannte. Die Sekte, die offiziell Internationale Gesellschaft für Krishna-Bewusstsein (ISKON) heißt, hat Anhänger in zahlreichen Ländern. Sie wurde 1966 gegründet.
(apa)
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