Flüchtlingsdrama auf den Kanaren: Über 100 völlig erschöpfte Afrikaner aufgegriffen
- Kaum Lebensmittel, nur ein Kanister Wasser im Boot
- Migranten waren bereits seit einer Woche unterwegs
Patrouillenboote der spanischen und mauretanischen Polizei haben mehr als 100 afrikanische Flüchtlinge auf dem Seeweg zu den Kanarischen Inseln abgefangen. Die Senegalesen an Bord des hölzernen Fischerbootes hätten kaum Lebensmittel und nur einen Kanister Wasser bei sich gehabt, als sie worden seien.
Die Migranten seien bereits seit einer Woche unterwegs gewesen, ihr Zustand sei kritisch. Seit Jahresbeginn trafen nach Angaben der spanischen Behörden bereits mehr als 11.000 Afrikaner auf den Kanaren ein und damit bereits mehr als doppelt so viele wie 2005 insgesamt.
Mehr als 1.000 Flüchtlinge kamen Berichten zufolge seit Ende vergangenen Jahres auf der gefährlichen Überfahrt ums Leben.
(apa/red)
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