FPÖ-Vorstoß in der Pflege-Debatte: Strache für Legalisierung qualifizierter Arbeitskräfte
- "Eigene Vertragsmodelle" für minder Qualifizierte
FP-Chef: Verantwortung für Finanzierung beim Staat - UMFRAGE: Sind Sie für ein verpflichtendes Sozialjahr?
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"Quote, die es nicht gibt, kann man nicht erhöhen"
FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache ist dafür, qualifizierte illegal in Österreich aufhältige Pflegekräfte mit befristeten Fünf-Jahres-Verträgen zu legalisieren. Eine "leistungsorientierte Bezahlung" müsse aber sicher gestellt werden, damit es nicht zum Lohndumping für österreichische Pfleger komme, sagte er im ORF-"Sommergespräch". Die Verantwortung für die Finanzierung sieht er beim Staat - und Geld für die Pflege ist seiner Meinung nach ausreichend da.
So könnten allein in der Verwaltung 3,5 Mrd. Euro eingespart werden, betonte Strache - und verwies auch auf die Steuer-Mehreinnahmen des Finanzministers aus der Benzinpreiserhöhung, die er mit jährlich 460 Mio. Euro bezifferte. Bei der Finanzierung der Pflegekosten gebe es eine "Verantwortung des Staates".
Für minder qualifizierte illegale Pflegerinnen möchte Strache "eigene Vertragsmodelle" für Tätigkeiten auf "untergeordneten Ebenen". Konkret stellt er sich die Legalisierung so vor, dass sich die ausländischen Pflegekräfte - derzeit nach Schätzungen rund 40.000 - binnen einer Frist melden müssen. Dann sollte ihre Qualifikation beurteilt und entsprechende Verträge fixiert werden. (apa/red)
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