Streit FPÖ - BZÖ wird immer schmutziger: Blaue wittern "Datenklau" durch die Orangen
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Der angesichts der kommenden Nationalratswahl zwischen FPÖ und BZÖ schwelende Streit ist um eine weitere Facette reicher: Bei den Blauen ortet man im Hinblick auf die Wahlwerbung "Datenklau" durch das orange Bündnis. Anlass für diese von Parteifunktionären geäußerte Vermutung bildet ein von BZÖ-Obmann Peter Westenthaler unterzeichneter Brief, der FPÖ-Mitgliedern im Burgenland ins Haus flatterte.
Auf Grund von Fehlern, die man bei den Anschriften vorgefunden habe, könne man beweisen, dass es sich um von der FPÖ archivierte Adressen handle, so Landesgeschäftsführer Siegfried Zeltner zur APA: "Das ist ganz einfach Datenklau, der da betrieben wurde."
Ob auch in anderen Bundesländern FPÖ-Mitglieder Post vom BZÖ bekommen haben, sei ihm nicht bekannt. Die Bundes-FPÖ habe in der Angelegenheit bereits rechtliche Schritte eingeleitet, so Zeltner. Im Burgenland sei "die Sachlage jedenfalls eindeutig".
In dem Schreiben lädt Westenthaler die Empfänger dazu ein, "mit uns gemeinsam bei der Nationalratswahl am 1. Oktober den freiheitlichen Erfolgsweg für Österreich fortzusetzen." Das BZÖ symbolisiere "die freiheitlichen Werte, Ziele und Inhalte" und sei "die legitime Vertretung des freiheitlichen Lagers", heißt es unter anderem. Auffallend am Text: Wer darin - abgesehen vom Briefkopf - die Bezeichnung BZÖ sucht, wird erst am Ende des dritten Absatzes fündig. FPÖ oder Freiheitliche wird bis zu dieser Stelle hingegen acht Mal gebraucht.
(apa/red)
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