Scharfe Zurechtweisung: Gusenbauer bezeichnet "Napalm"-Aussage als "Blödsinn"
- SP-Chef zu Schober: 'Bezahle ihn nicht für Interviews'
- Trotz Spott: Roter Kandidat steht zu Wanderhose
SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer weist den Leiter seiner Werbekampagne, Luigi Schober, nach dessen umstrittener "Napalm"-Aussage zurecht. Dies sei ein "Blödsinn" gewesen, da die SPÖ einen fairen und auf Fakten beruhenden Wahlkampf mache, erklärt der Spitzenkandidat in einer österreichischen Tageszeitung. Grundsätzlich hielt Gusenbauer freilich fest, dass er Schober "nicht für Interviews, sondern für die Werbung, die er macht", bezahle. Schober hatte in einem Magazin-Interview erklärt, die SPÖ-Kampagne werde "purer Napalm" sein, was vor allem die ÖVP heftig empört hatte.
Eisern steht Gusenbauer zu seiner Wanderhose, die während seiner Bergtour durch die Bundesländer für so manchen Spott gesorgt hatte: "Es war ein guter und günstiger Kauf: Diese Jogginghose ist leicht und eignet sich besonders gut für hohem Temperaturen. Die kann ich jedem nur empfehlen."
Bezüglich der von der SPÖ versprochenen Steuerreform kündigte der Parteichef im "Kurier" an, dass diese vor allem den Mittelstand unterstützen sollte. Dessen Angehörige sollten jährlich um rund 500 Euro entlastet werden. (apa/red)
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