Überfall auf tschetschenische Asylwerber in
Hallein: Opfer erliegt seinen Verletzungen
- Russen drangen während privater Feier in Haus ein
- Sechs Personen wurden zum Teil schwer verletzt
·Kärnten: Erneut zwei
Asylwerber überfallen
Jugendliche prügeln Afrikaner krankenhausreif
Nach dem brutalen Überfall auf eine Asylantenwohnung in Hallein gab es für die ermittelnden Kriminalbeamte auch am Nachmittag noch viele Unklarheiten. "Wir wissen nicht, ob es sich um eine ethnische, politisch motivierte oder kriminelle Tat handelt", sagte der Leitner des Ermittlungseinsatzes, Christian Voggenberger.
Bei der Auseinandersetzung wurden sieben Menschen zum Teil schwer verletzt, ein 33-jähriger Tschetschene ist im Salzburger Unfallkrankenhaus an einem Brustkorbdurchschuss gestorben. "Es steht nicht einmal fest, ob es sich nicht um eine verirrte Kugel eines Freundes gehandelt hat, die zum Tod des Tschetschenen geführt hat", so Voggenberger.
Faktum ist nur: Es sind Schüsse gefallen und mehrere Personen mit Messern angegriffen worden. Offen sei auch noch, ob die Auseinandersetzung nach einem spontanen Streit eskaliert ist oder ob es dazu eine Vorgeschichte gibt.
Einige der sieben verletzten Opfer wurden von der Polizei bereits einvernommen. Besonders kooperativ zeigten sie sich allerdings nicht - nähere Angaben zu dem Überfall und der Auseinandersetzung wollten sie vorerst nicht machen.
(apa/red)
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