Der Ölteppich zieht jetzt ins Meer hinaus:
Noch bleiben Touristenregionen verschont
- Die Maße des Teppichs sind 130 mal 30 Kilometer
- Am Wochenende wird das Öl auf die Türkei treffen

·Von der touristischen
Landkarte gelöscht
Naher Osten bombt sich aus dem Tourismus-Boom
·AUA stellt zusätzliche
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Gratisstorno für Tickets nach Beirut und Tel Aviv
Türkische Toursitenzentren sind derzeit nicht durch den vor dem Libanon und Syrien treibenden riesigen Ölteppich bedroht. Die 130 Kilometer lang und bis zu 30 Kilometer breite Ölfläche bewegt sich zwar auf die osttürkische Küste zu, die dortigen Provinzen Adana und Hatay seien aber touristisch nicht relevant, so das etürkische Fremdenverkehrsamt.
Der touristische Fokus liegt im südlichen Mittelmeer, von Antalya bis Alanya. Dieses Gebiet ist laut dem Fremdenverkehramt nicht bedroht.
Antalya liege gut 700 Kilometer von der gefährdeten Region entfernt.
Zypern ist gerüstet
Das zweitgrößte Touristenzentrum im östlichen Mittelmeer ist Zypern. Den jüngsten Satellitenaufnahmen und meteorologischen Angaben zufolge dürfte auch diese Insel vorerst nicht von der Ölpest erreicht werden. "Wir hoffen, dass das so bleibt", erklärte Mojca Kunaj vom zypriotischen Fremdenverkehrsamt in Wien. Die Regierung in Zypern habe dennoch bereits Ausrüstung wie Ölsperren für den Fall der Fälle herangeschafft.
Zwei Meilen pro Stunde
Laut der türkischen Internet-Zeitung "Zaman-Online" treibt der Ölteppich derzeit mit einer Geschwindigkeit von zwei Meilen pro Stunde Richtung Norden. Bei gleich bleibenden Witterungsbedingungen könnte demnach das Öl bis zum Ende der Woche die osttürkische Mittelmeerküste kontaminieren, so "Zaman-Online".
(APA/red)
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